Zahlung

Zahlung des Rundfunkbeitrags

Sie möchten sich darüber informieren, wie Sie den Rund­funk­beitrag bezahlen können, welche Bank­verbindung Sie bei einer Über­weisung angeben müssen oder was passiert, wenn Sie den Rund­funk­beitrag nicht frist­gerecht bezahlen können?

Auf dieser Seite haben wir alle relevanten Informationen rund um das Thema Zahlung für Sie zusammen­gestellt.

Tipp: Der schnellste und bequemste Weg den Rund­funk­beitrag zu bezahlen ist die Teil­nahme am Last­schrift­verfahren.

Informationen zur Zahlung

Bürgerinnen und Bürger

Der Rund­fun­kbeitrag beträgt 17,50 Euro pro Monat für eine Wohnung und ist gesetz­lich geregelt. Das bedeutet, dass jeder Beitrags­zahler den Rund­funk­beitrag bezahlen muss, auch wenn keine besondere Zahlungs­auf­forderung gestellt wurde.

Sie können den Zahlungs­rhythmus wie folgt wählen:

  • gesetzliche Zahlungs­weise in der Mitte von drei Monaten 52,50 Euro
  • vierteljährlich im Voraus zum Ersten eines Quartals für drei Monate 52,50 Euro
  • halbjährlich im Voraus zum Ersten eines Halb­jahres für sechs Monate 105,00 Euro
  • jährlich im Voraus zum Ersten eines jeden Jahres für zwölf Monate 210,00 Euro

Das Last­schrift­verfahren ist bequem und bietet die größte Sicher­heit. Ihr Vorteil: Sie müssen keinen Über­weisungs­beleg ausfüllen, sparen Zeit und Kosten und können keine Zahlung übersehen oder falsch tätigen.

Sie möchten das Last­schrift­verfahren nutzen? Verwenden Sie bitte das Formular. Die Teilnahme am Last­schrift­verfahren lässt sich jederzeit widerrufen.

Wenn Sie das Last­schrift­verfahren für ein ausländisches Konto nutzen möchten, nutzen Sie bitte dieses Formular.

Sie können den Beitrag selbstverständ­lich auch über­weisen. Die für die Über­weisung nötige Bank­verbindung finden Sie hier.

Egal, welche Zahlungs­weise Sie wählen, geben Sie bitte unbedingt Ihre 9-stellige Beitragsnummer als Verwendungs­zweck an. Nur so wird Ihre Zahlung dem korrekten Beitrags­konto zugeordnet.

Wenn Sie eine Banking-App nutzen, können Sie bequem den QR-Code aus der Zahlungs­aufforderung einscannen. Der QR-Code ist auf dem vorbereiteten Über­weisungs­träger aufgedruckt. Alle nötigen Daten wie IBAN oder Beitrags­nummer werden dann automatisch über­tragen, Sie müssen keine Angaben mehr von Hand aus­füllen.

Der Rund­funk­beitrag ist innerhalb von vier Wochen nach der Fällig­keit zu zahlen. Erfolgt keine Zahlung, erhalten Sie eine Zahlungs­erinnerung. Damit Sie in Zukunft keine Zahlung vergessen, nutzen Sie das bequeme SEPA-Lastschriftverfahren.

Bleibt die Zahlungs­erinnerung unbeachtet, wird ein Festsetzungsbescheid verschickt. Mit dem Fest­setzungs­bescheid wird ein Säumnis­zuschlag von 1 Prozent der rück­ständigen Beitrags­schuld fällig, mindestens aber 8 Euro.

Wenn Sie per Über­weisung zahlen, erhalten Sie auto­matisch zur jeweiligen Fällig­keit eine Zahlungs­auf­forde­rung.

Hingegen erhalten Sie in den folgenden Fällen keine Zahlungs­auf­forde­rung:

  • wenn Sie am SEPA{-Lastschriftverfahren} teil­nehmen
  • wenn das Beitrags­konto einen offenen Betrag aufweist. Hierüber wird in der Zahlungserinnerung informiert

Sie benötigen einen Zahlungs­nachweis? Als Nachweis gilt der Konto­auszug Ihrer Bank.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass keine Rechnungen erstellt werden, da der Rund­funk­beitrag nicht der Umsatz­steuer unter­liegt.

Der Rund­funk­beitrag ist gemäß Rund­funk­beitrags­staats­vertrag (§ 10) unauf­gefordert zu zahlen. Wenn Sie die Zahlung Ihres Rund­funk­beitrags versäumt haben und ihr Beitrags­konto in Rück­stand gerät, erhalten Sie vier Wochen nach Fällig­keit der Zahlung eine Zahlungs­erinnerung. Begleichen Sie den offenen Betrag bitte umgehend. Wenn Sie auf die Zahlungs­erinnerung ebenfalls nicht reagieren und den offenen Betrag nicht zahlen, erhalten Sie einen Festsetzungsbescheid.

Damit Sie es in Zukunft möglichst bequem haben und keine Zahlung mehr versäumen, nutzen Sie das Lastschriftverfahren.

Sind Sie in einen Zahlungs­rück­stand geraten, obwohl Sie von der Rund­funk­beitrags­pflicht befreit sind? Dann kann es sein, dass sich der Zahlungs­rück­stand auf Zeit­räume bezieht, für die keine Befreiung vorliegt. Prüfen Sie daher immer sorg­fältig die Zeit­räume, für die Ihnen eine Befreiung gewährt wurde. Mehr Informationen über die Genehmigung und die Gültig­keits­dauer erfahren Sie unter Befreiung und Ermäßigung.

Wenn Sie befürchten, dass Ihre Zahlung nicht korrekt beim Beitrags­service verbucht wurde, können Sie eine Über­sicht der geleisteten Zahlungen und der Berechnung des Beitrags­rück­stands über das Kontaktformular anfordern. Bitte geben Sie dabei unbedingt Ihre Beitragsnummer an.

Falls Abweichungen vorhanden sind, werden diese selbst­verständ­lich korrigiert. Senden Sie dazu die entsprechenden Nachweise an den Beitrags­service.

In einem Fest­setzungs­bescheid werden die geschuldeten Rund­funk­beiträge und Säumnis­zuschläge fest­gesetzt. Die sogenannte Fest­setzung des offenen Betrages in einem Bescheid ist die notwendige Grundlage für eine Vollstreckung durch die amtlich zuständige Voll­streck­ungs­behörde oder den Gerichts­voll­zieher.

Gegen den Inhalt des Festsetzungsbescheid{s} kann inner­halb eines Monats schriftlich Wider­spruch eingelegt werden. Die Frist beginnt mit der Bekannt­gabe des Fest­setzungs­bescheids an den Beitrags­zahler. Nach dem jeweilig anwend­baren Landes­recht gilt ein Bescheid am dritten Tag nach der Aufgabe zur Post als bekannt­gegeben.

Nach Ablauf der Wider­spruchs­frist wird der Fest­setzungs­bescheid zu einem unanfecht­baren und voll­streck­baren Titel.

Ein begründeter Einwand gegen den Fest­setzungs­bescheid liegt zum Beispiel vor, wenn

  • der Beitrags­pflichtige in dem fest­gesetzten Zeit­raum nicht anmelde­pflichtig war,
  • für den fest­gesetzten Zeit­raum eine Befreiung von der Rund­funk­beitrags­pflicht durch den Beitrags­service bewilligt wurde,
  • der aufgeführte Betrag aufgrund einer vom Beitrags­service bewilligten Ermäßigung nicht korrekt ist,
  • für die Wohnung oder Betriebs­stätte der Rund­funk­beitrag für den fest­gesetzten Zei­traum an den Beitrags­service entrichtet wurde und das durch einen Zahlungs­beleg nachgewiesen werden kann.

Sie können den offenen Betrag nicht in einer Summe zahlen? Gerne bieten wir Ihnen eine Raten­zahlung an.

Unter folgenden Voraussetzungen können Sie eine Raten­zahlung vereinbaren:

  • Die angegebene monatliche Rate steht in einem angemessenen Verhältnis zum Zahlungs­rückstand.
  • Es gab noch keine Raten­zahlungs­vereinbarungen, die nicht eingehalten wurden.
  • Es wird noch keine Voll­streckung von der Voll­streckungs­behörde oder dem Gerichts­vollzieher durch­geführt.

Die Rate ist jeden Monat fällig. Zu der monatlich vereinbarten Rate kommt alle drei Monate bei der Fällig­keit der laufende Rund­funk­beitrag hinzu. Ein Zins­aufschlag wird hierfür nicht erhoben.

 

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wenn Sie Ihren Rück­stand in Raten zahlen möchten.

Wechseln Sie zum Online-Formular 'Anfrage nach Ratenzahlung'

Eine Stundung bietet Ihnen in einer wirtschaft­lich schwierigen Situation die Möglich­keit, Ihren Zahlungs­rück­stand erst zu einem späteren Zeit­punkt aus­zu­gleichen.

Eine Anfrage auf Stundung muss schrift­lich beim Beitrags­service einge­reicht werden. Es genügt ein formloses Schreiben, in dem deutlich Antrag auf Stundung steht.

Voraussetzungen für eine Stundung sind:

  • Der Zahlungs­rück­stand kann nicht in Raten gezahlt werden.
  • Der Stundungs­zeitraum beträgt höchstens zwei Jahre.

Wichtig: Während der Stundung müssen die laufenden Rund­funk­beiträge pünkt­lich gezahlt werden.

Ein Vergleich bietet Ihnen in einer finanziell schwierigen Situation die Möglich­keit, einen Teil Ihres Zahlungs­rück­standes vom Beitrags­service erlassen zu bekommen.

Die Anfrage auf einen einfachen Vergleich muss mit aus­sage­fähigen Unter­lagen zur Zahlungs­unfähig­keit Schrift­lich beim Beitrags­service einge­reicht werden. Es genügt ein formloses Schreiben, in dem deutlich Anfrage nach Vergleich steht.

Aussage­fähige Unterlagen sind:

  • eine Bescheinigung einer staat­lich anerkannten Schuldner­beratung oder
  • eine Mitteilung von Berufs­betreuern mit Vermögens­sorge, Bewährungs­helfern, Sozial­arbeitern, Heim­leitung oder zuständigen Stellen für die Bewilligung von Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbs­minderung über die Zahlungs­unfähig­keit des Beitrags­pflichtigen oder
  • eine aktuelle Befreiung von der Rund­funk­beitrags­pflicht.

Sie können den Zahlungs­rück­stand weder durch Raten­zahlung, Stundung noch Vergleich begleichen. In diesem Fall können Sie mit aussage­fähigen Unterlagen zur Zahlungs­unfähig­keit beantragen, dass Ihnen der Zahlungs­rück­stand erlassen wird.

Senden Sie dazu die erforder­lichen Unterlagen an den Beitrags­service. Dem formlosen Anschreiben muss deutlich Anfrage nach Nieder­schlagungzu entnehmen sein.

Aussage­fähige Unterlagen sind:

  • eine Bescheinigung einer staat­lich anerkannten Schuldner­beratung oder
  • eine Mitteilung von Berufs­betreuern mit Vermögens­sorge, Bewährungs­helfern, Sozial­arbeitern, Heim­leitung oder zuständigen Stellen für die Bewilligung von Leistungen der Grund­sicherung im Alter und bei Erwerbs­minderung über die Zahlungs­unfähig­keit des Beitrags­pflichtigen oder
  • eine aktuelle Befreiung von der Rund­funk­beitrags­pflicht.

Ein Insolvenz­verfahren entbindet Sie nicht grund­sätzlich von der Rund­funk­beitrags­pflicht. Auch dann nicht, wenn der Beitrags­service eine Kopie des Insolvenz­eröffnungs­beschlusses erhalten hat. Rundfunk­beiträge, die nach Eröffnung des Insolvenz­verfahrens entstanden sind, müssen bezahlt werden.

Unter bestimmten Voraussetzungen besteht jedoch die Möglich­keit, sich von der Rundfunk­beitrags­pflicht befreien zu lassen oder eine Ermäßigung des Rund­funk­beitrags zu beantragen. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Die Voll­streckung ist Sache der Länder, Kommunen oder Gemeinden.

Es gibt unter­schied­liche Maßnahmen, die den Voll­streckungs­organen im Rahmen der Voll­streckung zur Verfügung stehen:

  • Geldp­fändung
  • Lohn- und Gehalts­pfändung
  • Pfändung von Sozial­leistungen (beispielsweise Kranken­geld, Rente, Arbeits­losen­geld)
  • Pfändung von Konto­guthaben
  • Pfändung von Lebens­versicherungs­ansprüchen
  • Pfändung von beweglichen Sachen, wie beispiels­weise Schmuck

Die Voll­streckungs­behörden oder der Gerichts­voll­zieher berechnen für die Voll­streckung zusätz­liche Kosten, die durch den Beitrags­pflichtigen zu zahlen sind.

Nach einer erfolg­reichen Beitreibung leiten die Voll­streckungs­behörden oder der Gerichts­voll­zieher den Betrag abzüg­lich der ihnen entstandenen Kosten an den Beitrags­service weiter. Der Betrag wird dem Beitrags­konto gut­geschrieben. Die Kosten für die Voll­streckung werden im Beitrags­konto nur dann vermerkt, wenn die Voll­streckung nicht zu einem Erfolg führte.

Ob eine Raten­zahlung während der Voll­streckung mög­lich ist, können Sie dann nur noch mit Ihrer zuständigen Voll­streckungs­behörde oder dem Gerichts­voll­zieher klären.

Wenn Sie den Voll­streckungs­betrag komplett an die Voll­streckungs­behörde zahlen, ist das Voll­streckungs­ersuchen erledigt.

Wenn der Voll­streckungs­betrag nicht oder nicht voll­ständig an den Gerichts­voll­zieher oder die Voll­streckungs­behörde gezahlt wurde, kann der Beitrags­service die offene Forderung an ein Inkasso­unter­nehmen abgeben. In diesem Fall ist das Inkasso­unter­nehmen Ihr Ansprech­partner.

Informationen zur Zahlung

Unternehmen und Institutionen

Der Rund­funk­beitrag ist pro beitrags­pflichtige Betriebsstätte[_UuI] zu zahlen.

Sie haben die Wahl: Entweder Sie melden die Pro-Kopf-Zahl der Mitarbeiter einer Betriebs­stätte an. Oder Sie rechnen genau aus, wie viele Vollzeit­stellen sich ergeben, wenn Sie alle Teil- und Vollzeit­stellen zusammen­fassen.

Sie können den Zahlungs­rhythmus wie folgt wählen:

  • gesetzliche Zahlungs­weise in der Mitte von drei Monaten
  • vierteljährlich im Voraus zum Ersten eines Quartals
  • halbjährlich im Voraus zum Ersten eines Halb­jahres
  • jährlich im Voraus zum Ersten eines jeden Jahres

Das Last­schrift­verfahren ist bequem und bietet die größte Sicherheit. Ihr Vorteil: Sie müssen keinen Über­weisungs­beleg aus­füllen, sparen Zeit und Kosten und können keine Zahlung über­sehen oder falsch tätigen.

Sie möchten am Last­schrift­verfahren teil­nehmen, dies können Sie uns bequem im Service-Portal mitteilen. Oder nutzen Sie dieses Formular. Die Teilnahme am Last­schrift­verfahren lässt sich jederzeit widerrufen.

Wenn Sie das Last­schrift­verfahren für ein aus­länd­isches Konto nutzen möchten, nutzen Sie bitte dieses Formular.

Sie können den Beitrag selbst­verständ­lich auch über­weisen. Die für die Über­weisung nötige Bank­verbindung finden Sie hier.

Egal, welche Zahlungs­weise Sie wählen, geben Sie bitte unbedingt Ihre 9-stellige Beitragsnummer als Verwendungs­zweck an. Nur so wird Ihre Zahlung dem korrekten Beitrags­konto zugeordnet.

Wenn Sie eine Banking-App nutzen, können Sie bequem den QR-Code aus der Zahlungs­aufforderung einscannen. Der QR-Code ist auf dem vorbereiteten Über­weisungs­träger aufgedruckt. Alle nötigen Daten wie IBAN oder Beitrags­nummer werden dann Auto­matisch über­tragen, Sie müssen keine Angaben mehr von Hand aus­füllen.

Der Rund­funk­beitrag ist gesetz­lich geregelt und muss auch gezahlt werden, wenn keine besondere Zahlungs­aufforderung gestellt wurde.

Der Rund­funk­beitrag ist inner­halb von vier Wochen nach der Fällig­keit zu zahlen. Erfolgt keine Zahlung, erhalten Sie eine Zahlungs­erinnerung. Damit Sie in Zukunft keine Zahlung vergessen, nutzen Sie das bequeme SEPA-Lastschriftverfahren.

Bleibt die Zahlungs­erinnerung unbeachtet, wird ein Festsetzungsbescheid verschickt. Mit dem Festsetzungs­bescheid wird ein Säumniszuschlag von 1 Prozent der rück­ständigen Beitrags­schuld fällig, mindestens aber 8 Euro.

Wenn Sie per Über­weisung zahlen, erhalten Sie auto­matisch zur jeweiligen Fällig­keit eine Zahlungs­aufforderung.

Hingegen erhalten Sie in den folgenden Fällen keine Zahlungs­aufforderung:

  • wenn Sie am SEPA{-Lastschriftverfahren} teilnehmen,
  • wenn das Beitrags­konto einen offenen Betrag aufweist. Hierüber wird in der Zahlungs­erinnerung informiert.

Sie benötigen einen Zahlungs­nachweis? Als Nachweis gilt der Konto­auszug Ihrer Bank.

Gerne können Sie Ihre Zahlungs­aufforderung als PDF im Service-Portalonline einsehen und downloaden.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass keine Rechnungen erstellt werden, da der Rundfunk­beitrag nicht der Umsatz­steuer unterliegt.

Der Rund­funk­beitrag ist gemäß Rund­funk­beitrags­staats­vertrag (§ 10) un­auf­gefordert zu zahlen. Wenn Sie die Zahlung Ihres Rund­funk­beitrags versäumt haben und ihr Beitrags­konto in Rück­stand gerät, erhalten Sie vier Wochen nach Fällig­keit der Zahlung eine Zahlungs­erinnerung. Begleichen Sie den offenen Betrag bitte umgehend. Wenn Sie auf die Zahlungs­erinnerung ebenfalls nicht reagieren und den offenen Betrag nicht zahlen, erhalten Sie einen Festsetzungsbescheid.

Damit Sie es in Zukunft möglichst bequem haben und keine Zahlung mehr versäumen, nutzen Sie das Lastschriftverfahren.

Wenn Sie befürchten, dass Ihre Zahlung nicht korrekt beim Beitrags­service verbucht wurde, können Sie im Service-Portal für Unternehmen Ihr Beitrags­konto einschließlich der Zahlungs­aufforderungen (Rechnungen) einsehen und Änderungen Beispiels­weise von Adressdaten, Beschäftigten­zahlen oder Zahlungs­modalitäten mit­teilen.

Alternativ können Sie eine Über­sicht der geleisteten Zahlungen und der Berechnung des Beitrags­rück­stands über das Kontaktformular anfordern. Bitte geben Sie dabei unbedingt Ihre Beitragsnummer an.

Falls Abweichungen vorhanden sind, werden diese selbst­verständlich korrigiert. Senden Sie dazu die entsprechenden Nachweise an den Beitrags­service.

In einem Fest­setzungs­bescheid werden die geschuldeten Rund­funk­beiträge und Säumnis­zuschläge fest­gesetzt. Die sogenannte Fest­setzung des offenen Betrages in einem Bescheid ist die notwendige Grundlage für eine Vollstreckung durch die amtlich zuständige Voll­streck­ungs­behörde oder den Gerichts­voll­zieher.

Gegen den Inhalt des Festsetzungsbescheid{s} kann innerhalb eines Monats schrift­lich Wider­spruch eingelegt werden. Die Frist beginnt mit der Bekannt­gabe des Fest­setzungs­bescheids an den Beitrags­zahler. Nach dem jeweilig anwend­baren Landesrecht gilt ein Bescheid am dritten Tag nach der Aufgabe zur Post als bekannt­gegeben.

Nach Ablauf der Wider­spruchs­frist wird der Fest­setzungs­bescheid zu einem un­anfecht­baren und voll­streck­baren Titel.

Ein begründeter Einwand gegen den Fest­setzungs­bescheid liegt zum Beispiel vor, wenn

  • der Beitrags­pflichtige in dem fest­gesetzten Zeit­raum nicht anmelde­pflichtig war,
  • für die Wohnung oder Betriebs­stätte der Rund­funk­beitrag für den fest­gesetzten Zei­traum an den Beitrags­service entrichtet wurde und das durch einen Zahlungs­beleg nach­gewiesen werden kann.

Sie können den offenen Betrag nicht in einer Summe zahlen? Gerne bieten wir Ihnen eine Raten­zahlung an.

Unter folgenden Voraus­setzungen können Sie eine Raten­zahlung verein­baren:

  • Die angegebene Monat­liche Rate steht in einem angemessenen Verhältnis zum Zahlungs­rück­stand.
  • Es gab noch keine Raten­zahlungs­verein­barungen, die nicht einge­halten wurden.
  • Es wird noch keine Voll­streckung von der Voll­streckungs­behörde oder dem Gerichts­voll­zieher durch­geführt.

Die Rate ist jeden Monat fällig. Zu der monat­lich verein­barten Rate kommt alle drei Monate bei der Fällig­keit der laufende Rund­funk­beitrag hinzu. Ein Zins­aufschlag wird hierfür nicht erhoben.

 

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wenn Sie Ihren Rück­stand in Raten zahlen möchten.

Wechseln Sie zum Online-Formular 'Anfrage nach Ratenzahlung'

Eine Stundung bietet Ihnen in einer wirtschaft­lich schwierigen Situation die Möglich­keit, Ihren Zahlungs­rück­stand erst zu einem späteren Zeit­punkt aus­zu­gleichen.

Eine Anfrage auf Stundung muss schrift­lich beim Beitrags­service einge­reicht werden. Es genügt ein formloses Schreiben, in dem deutlich Antrag auf Stundung steht.

Voraussetzungen für eine Stundung sind:

  • Der Zahlungs­rück­stand kann nicht in Raten gezahlt werden.
  • Der Stundungs­zeitraum beträgt höchstens zwei Jahre.

Wichtig: Während der Stundung müssen die laufenden Rund­funk­beiträge pünkt­lich gezahlt werden.

Ein Vergleich bietet Ihnen in einer finanziell schwierigen Situation die Möglich­keit, einen Teil Ihres Zahlungs­rück­standes vom Beitrags­service erlassen zu bekommen.

Die Anfrage auf einen einfachen Vergleich muss mit aus­sage­fähigen Unter­lagen zur Zahlungs­unfähig­keit schrift­lich beim Beitrags­service einge­reicht werden. Es genügt ein form­loses Schreiben, in dem deut­lich Anfrage nach Vergleich steht.

Aussage­fähige Unter­lagen sind beispiels­weise:

  • eine Bescheinigung einer staat­lich anerkannten Schuldner­beratung oder
  • eine Mitteilung von Berufs­betreuern mit Vermögens­sorge, Bewährungs­helfern, Sozial­arbeitern, Heim­leitung oder zuständigen Stellen für die Bewilligung von Leistungen der Grund­sicherung im Alter und bei Erwerbs­minderung über die Zahlungs­unfähig­keit des Beitrags­pflichtigen.

Sie können den Zahlungs­rück­stand weder durch Raten­zahlung, Stundung noch Vergleich begleichen. In diesem Fall können Sie mit aus­sage­fähigen Unter­lagen zur Zahlungs­unfähig­keit beantragen, dass Ihnen der Zahlungs­rück­stand erlassen wird.

Senden Sie dazu die erforder­lichen Unter­lagen an den Beitrags­service. Dem form­losen Anschreiben muss deutlich Anfrage nach Nieder­schlagung zu ent­nehmen sein.

Aussage­fähige Unter­lagen sind:

  • eine Bescheinigung einer staat­lich anerkannten Schuldner­beratung oder
  • eine Mitteilung von Berufs­betreuern mit Vermögens­sorge, Bewährungs­helfern, Sozial­arbeitern, Heim­leitung oder zuständigen Stellen für die Bewilligung von Leistungen der Grund­sicherung im Alter und bei Erwerbs­minderung über die Zahlungs­unfähig­keit des Beitrags­pflichtigen.

Ein Insolvenz­verfahren entbindet Sie nicht grund­sätz­lich von der Rund­funk­beitrags­pflicht. Auch dann nicht, wenn der Beitrags­service eine Kopie des Insolvenz­eröffnungs­beschlusses erhalten hat. Rundfunk­beiträge, die nach Eröffnung des Insolvenz­verfahrens entstanden sind, müssen bezahlt werden.

Die Voll­streckung ist Sache der Länder, Kommunen oder Gemeinden.

Es gibt unter­schied­liche Maßnahmen, die den Voll­streckungs­organen im Rahmen der Voll­streckung zur Verfügung stehen:

  • Geldp­fändung
  • Lohn- und Gehalts­pfändung
  • Pfändung von Sozial­leistungen (beispielsweise Kranken­geld, Rente, Arbeits­losen­geld)
  • Pfändung von Konto­guthaben
  • Pfändung von Lebens­versicherungs­ansprüchen
  • Pfändung von beweglichen Sachen, wie beispiels­weise Schmuck

Die Voll­streckungs­behörden oder der Gerichts­voll­zieher berechnen für die Voll­streckung zusätz­liche Kosten, die durch den Beitrags­pflichtigen zu zahlen sind.

Nach einer erfolg­reichen Beitreibung leiten die Voll­streckungs­behörden oder der Gerichts­voll­zieher den Betrag abzüg­lich der ihnen entstandenen Kosten an den Beitrags­service weiter. Der Betrag wird dem Beitrags­konto gut­geschrieben. Die Kosten für die Voll­streckung werden im Beitrags­konto nur dann vermerkt, wenn die Voll­streckung nicht zu einem Erfolg führte.

Ob eine Raten­zahlung während der Voll­streckung mög­lich ist, können Sie dann nur noch mit Ihrer zuständigen Voll­streckungs­behörde oder dem Gerichts­voll­zieher klären.

Wenn Sie den Voll­streckungs­betrag komplett an die Voll­streckungs­behörde zahlen, ist das Voll­streckungs­ersuchen erledigt.

Wenn der Voll­streckungs­betrag nicht oder nicht voll­ständig an den Gerichts­voll­zieher oder die Voll­streckungs­behörde gezahlt wurde, kann der Beitrags­service die offene Forderung an ein Inkasso­unter­nehmen abgeben. In diesem Fall ist das Inkasso­unter­nehmen Ihr Ansprech­partner.

Informationen zur Zahlung

Einrichtungen des Gemeinwohls

Der Rund­funk­beitrag für Einrichtungen des Gemein­wohls ist auf einen Drittel­beitrag – monatlich 5,83 Euro – für eine beitrags­pflichtige Betriebsstätte[_EdG] begrenzt.

Sie können den Zahlungs­rhythmus wie folgt wählen:

  • gesetzliche Zahlungs­weise in der Mitte von drei Monaten
  • vierteljährlich im Voraus zum Ersten eines Quartals
  • halbjährlich im Voraus zum Ersten eines Halb­jahres
  • jährlich im Voraus zum Ersten eines jeden Jahres

Das Last­schrift­verfahren ist bequem und bietet die größte Sicher­heit. Ihr Vorteil: Sie müssen keinen Über­weisungs­beleg aus­füllen, sparen Zeit und Kosten und können keine Zahlung über­sehen oder falsch tätigen.

Sie möchten am Last­schrift­verfahren teil­nehmen, dies können Sie uns bequem im Service-Portal mitteilen. Oder nutzen Sie dieses Formular. Die Teilnahme am Last­schrift­verfahren lässt sich jeder­zeit wider­rufen.

Wenn Sie das Last­schrift­verfahren für ein ausländ­isches Konto nutzen möchten, nutzen Sie bitte dieses Formular.

Sie können den Beitrag selbst­verständ­lich auch über­weisen. Die für die Über­weisung nötige Bank­verbindung finden Sie hier.

Egal, welche Zahlungs­weise Sie wählen, geben Sie bitte unbedingt Ihre 9-stellige Beitragsnummer als Verwendungs­zweck an. Nur so wird Ihre Zahlung dem korrekten Beitrags­konto zugeordnet.

Wenn Sie eine Banking-App nutzen, können Sie bequem den QR-Code aus der Zahlungs­aufforderung einscannen. Der QR-Code ist auf dem vorbereiteten Über­weisungs­träger aufgedruckt. Alle nötigen Daten wie IBAN oder Beitrags­nummer werden dann Auto­matisch über­tragen, Sie müssen keine Angaben mehr von Hand aus­füllen.

Der Rund­funk­beitrag ist gesetz­lich geregelt und muss auch gezahlt werden, wenn keine besondere Zahlungs­aufforderung gestellt wurde.

Der Rund­funk­beitrag ist inner­halb von vier Wochen nach der Fällig­keit zu zahlen. Erfolgt keine Zahlung, erhalten Sie eine Zahlungs­erinnerung. Damit Sie in Zukunft keine Zahlung vergessen, nutzen Sie das bequeme SEPA-Lastschriftverfahren.

Bleibt die Zahlungs­erinnerung unbe­achtet, wird ein Festsetzungsbescheid verschickt. Mit dem Fest­setzungs­bescheid wird ein Säumnis­zuschlag von 1 Prozent der rück­ständigen Beitrags­schuld fällig, mindestens aber 8 Euro.

Wenn Sie per Über­weisung zahlen, erhalten Sie auto­matisch zur jeweiligen Fällig­keit eine Zahlungs­aufforderung.

Hingegen erhalten Sie in den folgenden Fällen keine Zahlungs­aufforderung:

  • wenn Sie am SEPA{-Lastschriftverfahren} teil­nehmen,
  • wenn das Beitrags­konto einen offenen Betrag aufweist. Hierüber wird in der Zahlungs­erinnerung informiert.

Sie benötigen einen Zahlungs­nachweis? Als Nachweis gilt der Konto­auszug Ihrer Bank.

Gerne können Sie Ihre Zahlungs­aufforderung als PDF im Service-Portalonline einsehen und downloaden.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass keine Rechnungen erstellt werden, da der Rund­funk­beitrag nicht der Umsatz­steuer unter­liegt.

Der Rund­funk­beitrag ist gemäß Rund­funk­beitrags­staats­vertrag (§ 10) unauf­gefordert zu zahlen. Wenn Sie die Zahlung Ihres Rund­funk­beitrags versäumt haben und ihr Beitrags­konto in Rück­stand gerät, erhalten Sie vier Wochen nach Fällig­keit der Zahlung eine Zahlungs­erinnerung. Begleichen Sie den offenen Betrag bitte umgehend. Wenn Sie auf die Zahlungs­erinnerung ebenfalls nicht reagieren und den offenen Betrag nicht zahlen, erhalten Sie einen Festsetzungsbescheid.

Damit Sie es in Zukunft möglichst bequem haben und keine Zahlung mehr versäumen, nutzen Sie das Lastschriftverfahren.

Wenn Sie befürchten, dass Ihre Zahlung nicht korrekt beim Beitrags­service verbucht wurde, können Sie im Service-Portal für Unternehmen Ihr Beitrags­konto einschließlich der Zahlungs­aufforderungen (Rechnungen) einsehen und Änderungen beispiels­weise von Adress­daten, Beschäftigten­zahlen oder Zahlungs­modalitäten mitteilen.

Alternativ können Sie eine Übersicht der geleisteten Zahlungen und der Berechnung des Beitrags­rückstands über das Kontaktformular anfordern. Bitte geben Sie dabei unbedingt Ihre Beitragsnummer an.

Falls Abweichungen vorhanden sind, werden diese selbst­verständ­lich korrigiert. Senden Sie dazu die entsprechenden Nachweise an den Beitrags­service.

In einem Fest­setzungs­bescheid werden die geschuldeten Rund­funk­beiträge und Säumnis­zuschläge fest­gesetzt. Die sogenannte Fest­setzung des offenen Betrages in einem Bescheid ist die notwendige Grundlage für eine Vollstreckung durch die amtlich zuständige Voll­streck­ungs­behörde oder den Gerichts­voll­zieher.

Gegen den Inhalt des Festsetzungsbescheid{s} kann innerhalb eines Monats schrift­lich Wider­spruch eingelegt werden. Die Frist beginnt mit der Bekannt­gabe des Fest­setzungs­bescheids an den Beitrags­zahler. Nach dem jeweilig anwend­baren Landesrecht gilt ein Bescheid am dritten Tag nach der Aufgabe zur Post als bekannt­gegeben.

Nach Ablauf der Wider­spruchs­frist wird der Fest­setzungs­bescheid zu einem un­anfecht­baren und voll­streck­baren Titel.

Ein begründeter Einwand gegen den Fest­setzungs­bescheid liegt zum Beispiel vor, wenn

  • der Beitrags­pflichtige in dem fest­gesetzten Zeit­raum nicht anmelde­pflichtig war,
  • für die Wohnung oder Betriebs­stätte der Rund­funk­beitrag für den fest­gesetzten Zei­traum an den Beitrags­service entrichtet wurde und das durch einen Zahlungs­beleg nach­gewiesen werden kann.

Sie können den offenen Betrag nicht in einer Summe zahlen? Gerne bieten wir Ihnen eine Raten­zahlung an.

Unter folgenden Voraussetzungen können Sie eine Raten­zahlung vereinbaren:

  • Die angegebene monatliche Rate steht in einem angemessenen Verhältnis zum Zahlungs­rück­stand.
  • Es gab noch keine Raten­zahlungs­vereinbarungen, die nicht eingehalten wurden.
  • Es wird noch keine Voll­streckung von der Voll­streckungs­behörde oder dem Gerichts­voll­zieher durch­geführt.

Die Rate ist jeden Monat fällig. Zu der monatlich vereinbarten Rate kommt alle drei Monate bei der Fällig­keit der laufende Rund­funk­beitrag hinzu. Ein Zins­aufschlag wird hierfür nicht erhoben.

Eine Stundung bietet Ihnen in einer wirtschaft­lich schwierigen Situation die Möglich­keit, Ihren Zahlungs­rück­stand erst zu einem späteren Zeit­punkt aus­zu­gleichen.

Eine Anfrage auf Stundung muss schrift­lich beim Beitrags­service einge­reicht werden. Es genügt ein formloses Schreiben, in dem deutlich Antrag auf Stundung steht.

Voraussetzungen für eine Stundung sind:

  • Der Zahlungs­rück­stand kann nicht in Raten gezahlt werden.
  • Der Stundungs­zeitraum beträgt höchstens zwei Jahre.

Wichtig: Während der Stundung müssen die laufenden Rund­funk­beiträge pünkt­lich gezahlt werden.

Ein Vergleich bietet Ihnen in einer finanziell schwierigen Situation die Möglich­keit, einen Teil Ihres Zahlungs­rück­standes vom Beitrags­service erlassen zu bekommen.

Die Anfrage auf einen einfachen Vergleich muss mit aus­sage­fähigen Unter­lagen zur Zahlungs­unfähig­keit schrift­lich beim Beitrags­service einge­reicht werden. Es genügt ein form­loses Schreiben, in dem deut­lich Anfrage nach Vergleich steht.

Aussage­fähige Unter­lagen sind beispiels­weise:

  • eine Bescheinigung einer staat­lich anerkannten Schuldner­beratung oder
  • eine Mitteilung von Berufs­betreuern mit Vermögens­sorge, Bewährungs­helfern, Sozial­arbeitern, Heim­leitung oder zuständigen Stellen für die Bewilligung von Leistungen der Grund­sicherung im Alter und bei Erwerbs­minderung über die Zahlungs­unfähig­keit des Beitrags­pflichtigen.

Sie können den Zahlungs­rück­stand weder durch Raten­zahlung, Stundung noch Vergleich begleichen. In diesem Fall können Sie mit aus­sage­fähigen Unter­lagen zur Zahlungs­unfähig­keit beantragen, dass Ihnen der Zahlungs­rück­stand erlassen wird.

Senden Sie dazu die erforder­lichen Unter­lagen an den Beitrags­service. Dem form­losen Anschreiben muss deutlich Anfrage nach Nieder­schlagung zu ent­nehmen sein.

Aussage­fähige Unter­lagen sind:

  • eine Bescheinigung einer staat­lich anerkannten Schuldner­beratung oder
  • eine Mitteilung von Berufs­betreuern mit Vermögens­sorge, Bewährungs­helfern, Sozial­arbeitern, Heim­leitung oder zuständigen Stellen für die Bewilligung von Leistungen der Grund­sicherung im Alter und bei Erwerbs­minderung über die Zahlungs­unfähig­keit des Beitrags­pflichtigen.

Ein Insolvenz­verfahren entbindet Sie nicht grund­sätz­lich von der Rund­funk­beitrags­pflicht. Auch dann nicht, wenn der Beitrags­service eine Kopie des Insolvenz­eröffnungs­beschlusses erhalten hat. Rundfunk­beiträge, die nach Eröffnung des Insolvenz­verfahrens entstanden sind, müssen bezahlt werden.

Die Voll­streckung ist Sache der Länder, Kommunen oder Gemeinden.

Es gibt unter­schied­liche Maßnahmen, die den Voll­streckungs­organen im Rahmen der Voll­streckung zur Verfügung stehen:

  • Geldp­fändung
  • Lohn- und Gehalts­pfändung
  • Pfändung von Sozial­leistungen (beispielsweise Kranken­geld, Rente, Arbeits­losen­geld)
  • Pfändung von Konto­guthaben
  • Pfändung von Lebens­versicherungs­ansprüchen
  • Pfändung von beweglichen Sachen, wie beispiels­weise Schmuck

Die Voll­streckungs­behörden oder der Gerichts­voll­zieher berechnen für die Voll­streckung zusätz­liche Kosten, die durch den Beitrags­pflichtigen zu zahlen sind.

Nach einer erfolg­reichen Beitreibung leiten die Voll­streckungs­behörden oder der Gerichts­voll­zieher den Betrag abzüg­lich der ihnen entstandenen Kosten an den Beitrags­service weiter. Der Betrag wird dem Beitrags­konto gut­geschrieben. Die Kosten für die Voll­streckung werden im Beitrags­konto nur dann vermerkt, wenn die Voll­streckung nicht zu einem Erfolg führte.

Ob eine Raten­zahlung während der Voll­streckung mög­lich ist, können Sie dann nur noch mit Ihrer zuständigen Voll­streckungs­behörde oder dem Gerichts­voll­zieher klären.

Wenn Sie den Voll­streckungs­betrag komplett an die Voll­streckungs­behörde zahlen, ist das Voll­streckungs­ersuchen erledigt.

Wenn der Voll­streckungs­betrag nicht oder nicht voll­ständig an den Gerichts­voll­zieher oder die Voll­streckungs­behörde gezahlt wurde, kann der Beitrags­service die offene Forderung an ein Inkasso­unter­nehmen abgeben. In diesem Fall ist das Inkasso­unter­nehmen Ihr Ansprech­partner.